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Presseberichte

Helmut Lauen - Möbel & Küchen

 Arbeiten für die Seele und das Guinnesbuch

WETTRINGEN Ins Guinessbuch der Rekorde wollen Intarsienmeister Paul Krenz und Helmut Lauen mit ihrem kunstvoll gefertigen Schrank.
Der besteht aus rund 30.000 kleinen Holzteilchen.


 

Helmut Lauen baut den 2,30 Meter breiten, 2,10 Meter hohen und 80 Zentimeter tiefen Intarsienschrank zusammen.

“Holz ist ein einsilbiges Wort, aber dahinter steckt eine Welt voller Märchen und Wunder”. Theodor Heuss, der erste Deutsche Bundespräsident, sagte etwas, das die Kunstfertigkeit des Intarsienmeister Paul Krenz treffend beschreibt.

In einer kleinen Tischlerei in Welbergen wird in diesen Wochen etwas so Großartiges und Erhabenes vollendet, dass der Eintrag ins Guinessbuch der Rekorde, der dem Schöpfer dieses Werkes gewiss ist, in den Schatten rückt.

Nur das Ergebnis zählt


Es ist ein Schrank, der aus über 30.000 kleinen Holzteilchen besteht, die ein einzigartiges Bild ergeben. “3.600 Stunden habe ich daran gearbeitet”, sagt er. Zwei Jahre seines Lebens widmet er bereits dem brillanten Werk, das er den nächsten Generationen schenken will. Die Stunden sind ihm nicht wichtig. Für ihn zählt das Ergebnis, das perfekt sein muss.

Intarsienmeister Paul Krenz arbeitet ohne Maschinen sondern nur mit einem Messer oder Skalpell.

Wo der Schrank einmal steht, welchen Wert er hat - darüber schweigt der 59-jährige. Dieser Schrank soll sein Lebenswerk sein. Die letzten Arbeiten vertraut er Helmut Lauen an. Die beiden haben sich vor einigen Jahren auf einer Ausstellung kennen gelernt.

Aus einer großen Tischlerfamilie


Der 42-jährige Tischlermeister stammt selbst aus einer großen Tischlerfamilie. Vater Helmut hatte in Bilk ein Unternehmen.
Auf den ersten Blick sieht der Betrachter nicht, dass jedes Detail auf den Schranktüren aus einem kleinen gefärbten oder ungefärbten Furnierteilchen besteht.

An der Schlange, einer kleiner Ausschnitt aus einer der beiden Schranktüren. Jedes Detail ist eine Intarsie aus gefäbten und nicht gefärbten Furnierteilchen. Auch die Zunge ist nicht gemalt, sondern als Holzteilchen in das Bild eingearbeitet.

So kunstvoll eingelegt sind die Motive. ”Ich habe rund 50 verschiedene Holzsorten verwendet.” Paul Krenz, der in der Nähe von Bonn lebt, verwendet keine Maschinen. “Ich arbeite mit der Seele und den Händen”, sagt er lachend. Aus Furnierblättern schneidet er mit einem Messer oder Skalpell die winzigen Teile für seinen Intarsienschrank aus.

Firma in Bologne färbt die hauchdünnen Holztafeln

Die hauchdünnen Holztafeln lässt er in einer Spezialfirma im italienischen Bologne färben. Seine Liebe zur Natur spiegelt sich in vielen Motiven wieder.

Auf den Innenseiten der Schranktüren äußert er seine “Kritik an der seelenlosen Spaßgesellschaft”. Für die Fratzen, die den Tänzern zuschauen, verwendet er eine von ihm entwickelte Technik der Holzmalerei.

Jedes Detail in der Schranktür ist eine Entdeckungsreise in großartige Handwerkskunst.

Foto: Klaus Spellmeyer

“Holz liegt uns im Blut”


Die einzigartige Kunst- fertigkeit von Krenz schöpfte er aus einer langen Tradition. “Uns liegt seit 200 Jahren das Holz im Blut”, erklärt der gläubige Russlanddeutsche, der mit der Wende aus der Ukraine nach Westdeutschland übersiedelte. Zwei Einträge hat er bereits im Guinessbuch der Rekorde: Für das größte Intarsienbild der Welt und den größten Intarsienzyklus .

Für den von ihm jetzt geschaffenen Intarsienschrank rechnet er mit einem dritten Eintrag. “Für mich ist das unglaublich spannend und aufregend, daran mitarbeiten zu können”, sagt Helmut Lauen. Der Schrank wir in zwei Wochen aufgebaut.

Der Begriff “Intarsie”

Die Intarsie (ital. intarsiare ”einlegen”) ist eine Holzarbeit, bei der Verzierungen aus andersfarbigem Holz, aber auch aus Schildpatt, Elfenbein, Perlmutt, Metall oder Stein in Holz eingelegt werden. Das Trägermaterial erfährt dabei üblicher Weise keine plastische Ausformung, da die eingelegten Holzstückchen bündig mit der Oberfläche abschließen.

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